Filmvorführung „La Voz del Gualcarque“ zu Gedenken an Berta Cáceres | 20.05. | 18 Uhr

Ganz HERZLICH möchten wir euch zu einer Veranstaltung am Freitag, den 20.05.2016, ins Oscar-Romero-Haus einladen.

Ab 18 Uhr wird der Dokumentarfilm „La Voz del Gualcarque“ gezeigt, welcher den Kampf von Berta Cáceres gemeinsam mit COPINH gegen Agua Zarca dokumentiert. Der Abend soll auch dazu dienen, an die am 02.März 2016 in ihrem Haus in Honduras ermordete Aktivistin zu erinnern.

Im Anschluss an den Film werden die Filmemacherin Paola Reyes und die Menschenrechtsaktivistin Daniela Dreißig für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Sie kannten Berta Cáceres persönlich und werden über die aktuellen Entwicklungen informieren.

Utopie & Rotwein

Lesung: Utopie – Vom Roman zur Denkfigur

mit Dr. Alexander Neupert-Doppler

Donnerstag 18.02.2016 +++ 18:00 Uhr

Oscar-Romero-Haus, Heerstr. 205
Welche Funktionen können Utopien bei dem Versuch haben, diesen Planeten zu einem Ort zu machen, der ein menschenwürdiges Leben ermöglichen würde?

Flyer_Utopie_und_Rotwein

Über den Begriff der Utopie, ihre Geschichte und Aktualität wird an diesem Abend vorgetragen und lebendig diskutiert werden.

Hier gibt es Hintergrundinformationen zum Buch der Lesung: http://www.theorie.org/titel/683_utopie

Als Getränke gibt es ökologischen Rotwein aus Frankreich (www.vins-domainedescollines.com) und alkoholfreie Getränke gegen Spende.

Nach der Lesung Vokü & Kneipe im Keller

Pupusa-Abend im ORH

Liebe Freundinnen und Freunde des Romero-Hauses,

am Mittwoch, den 20. Januar 2016 um 19 Uhr veranstalten wir im Keller des Romero-Hauses einen El Salvadorianischen Abend mit Pupusas (https://de.wikipedia.org/wiki/Pupusa), Musik und so weiter…

Das Ganze dient nicht nur dem fröhlichen Beisammensein, sondern ist auch eine Soli-Aktion zur Finanzierung unseres neuen Daches (www.betterplace.org/de/projects/36726).

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Unsere Dachsanierung …

05_Dachschäden… eine never ending story? Wir hoffen nicht!

Spendenkampagne auf Betterplace.org

Nach langer Planungszeit haben wir die Dachsanierung nun endlich in Angriff genommen. Es ist die größte Investition seit dem Hauskauf im Jahre 1983. Undichtigkeiten im Dach und die schlechte Isolierung haben diese Maßnahme notwendig gemacht, um das Haus langfristig als Ort der Gastfreundschaft und des Austauschs zu erhalten.
14_Innenausbau_beginnt
Während der Sanierung des Daches ist deutlich geworden, das ein viel größerer Teil der Dachbalken aufgrund des schlechten Zustands ausgetauscht werden muss, was zu Mehrkosten von mindestens 22.000 € geführt hat. Zudem sind an verschiedenen Stellen, etwa wegen Vorgaben des Denkmalamtes, nochmal zusätzliche Kostenpunkte aufgetaucht, so das wir bei Gesamtkosten von ca 110.000 € liegen. Diese ließen sich trotz sorgfältigster Planung nicht mindern. Die Baustelle wird unter möglichst großen Einbezug von Eigenleistungen der Hausbewohner*innen und unter 12_MaterialtransportVerwendung ökologischer Baumaterialien realisiert. Das Oscar-Romero-Haus ist eine wichtiger Ort für soziale Bewegungen und Projekte in Bonn und darüber hinaus. Nach der Sanierung wird der Dachboden aufgrund der Isolierung und Änderungen im Raumkonzept besser für alle nutzbar sein.

Die Kosten für die Sanierung werden uns über viele Jahre begleiten. Durch unsere Rücklagen und einen Kredit, den wir in Höhe von 50.000 € aufgenommen haben, können wir einen Großteil der Sanierungskosten bezahlen, sind aber Aufgrund der Kostensteigerung auf Spenden und Privatdarlehen07_Abplanen_I angewiesen. Ebenso gab es eine moderate Mieterhöhung für die Mietbewohner*innen und Projekte und ein Dachsoli auf Partys wurde eingeführt, um solidarisch die Kosten zu tragen.

Dennoch: wir brauchen mehr 🙂 Deshalb starten wir auch  eine Spendenkampagne auf Betterplace.org Ansonsten freuen wir uns aber auch über Spenden auf dem alten Weg der Überweisung an unseren Verein:

Spendenkonto: Förderkreis Oscar-Romero-Haus e.V.
IBAN: DE72 4306 0967 0046 8092 00
BIC: GENODEM1GLS

DANKE!!

 

Nähcafé am 18.10. im Oscar Romero Haus

Bring deine Ideen, Projekte, Materialien mit!
Wir wollen zusammen am knisternden Feuer nähen und stricken, uns gegenseitig was 
beibringen und gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen sein!

Bring gern was mit!
Wir haben ein paar Nähmaschinen, Stoffreste, Nähzubehör, Tee und Kaffee.

*Wann:* Sonntag 18.10. ab 14 Uhr
*Wo:* Keller des Oscar-Romero-Hauses, Heerstraße 205, 53111 Bonn

Soliparty im ORH für Kunstprojekt

Eine Gruppe Künstler*innen lädt Dich herzlich ein zum öffentlichen Kunstereignis „sKULpTUR ALLEE“ auf der Poppelsdorfer Allee. Gemeinsam bauen Flüchtlinge und Heimische eine großräumige Skulptur aus 1000 Bambushalmen auf der Poppelsdorfer Allee. Mit Farbe und Licht wird in einer gemeinsamen Aktion die Allee um die Skulptur herum beleuchtet. Jede*r ist herzlich dazu eingeladen an der sKULpTUR ALLEE Poppelsdorf initiativ mitzuwirken und sich am Bau der Bambusskulptur zu beteiligen, es wird gekocht, gewerkelt, sich unterhalten oder einfach nur zugeschaut. Wir freuen uns auf viele kleine und große tatkräftige Hände!

Donnerstag (01.10.) um 16 Uhr: Gemeinsame Lichtaktion. Erst werden die Laternen geputzt (Klappleiter mitbringen, falls Du eine hast) und danach werden die Laternen in eine Licht Installation verwandelt. Wir freuen uns auf deine Hilfe.

Komm am Freitag (25.09.) zur Soliparty ins Oscar Romero Haus. Eintritt sind 4 € oder Würfeln. Ab 21 Uhr wird das Prjekt vorgestellt und ab 22 Uhr gibts Musik von den DJanes Mr Biatch, Carotte, Mojo & Lux (live) und Nolli No Dread.

Alles klar? Dann bis Freitag!

DOCH VOKÜ AM 17.09.2015!!

Liebe Lesenden,

entschuldigt doch bitte das Hin und Her! Wie es ausschaut gibt es nun doch eine Vokü Gruppe am heutigen Donnerstag, die etwas für uns zaubert! Kommt also gern vorbei; auch die Kneipe wird geöffnet sein.

Wie gewohnt sehen wir uns dann aber auch am ersten Donnerstag des kommenden Monats wieder und wenn ihr mögt, dann kommt doch auch zur F-Antifa Kneipe vorbei, die jetzt jeden 2. Donnerstag im Monat stattfindet!

 

 

Veranstaltung zum Thema Frauenmorde und feministische Gegenstrategien in Mittelamerika 03.09.2015 um 19 Uhr im ORH

Liebe Freundinnen und Freunde des Romero-Hauses,
wir möchten euch gerne zu folgender Veranstaltung einladen, die am Donnerstag,  den 03.09.2015 um 19 Uhr bei uns im Romero-Haus (Dachboden) stattfindet: „Wir wollen uns lebend“ Frauenmorde zwischen Ciudad Juárez und Mittelamerika// Feministische Gegenstrategien in Hiphop, Street Art und Performances

Die steigende Zahl von Frauenmorden in Mexiko und Mittelamerika sind durch Frauenhass und Machismus motiviert. Ihnen liegt einerseits die
Präsenz von Jugendbanden und Drogenkartellen in marginalisierten Vierteln, Satellitenstädten und Gemeinden zugrunde; andererseits gewaltförmige Geschlechterbeziehungen, die sich durch sämtliche Schichten ziehen.

Dem alarmierenden Ausmaß von tödlicher Gewalt gegen Frauen leistet eine nahezu absolute Straflosigkeit Vorschub – eine Folge der Verstrickung staatlicher Institutionen in die organisierte Kriminalität, aber auch der Existenz stigmatisierender Frauenbilder bis in die Regierungsspitzen hinein.

Ciudad Juárez gilt als frühe Hochburg misogyner Gewalttaten, die heute in der gesamten Region zu finden sind. Die Zivilgesellschaft der mexikanischen Grenzstadt – allen voran Mütterorganisationen – hat aber auch einen fundamentalen Beitrag geleistet, das Phänomen zu analysieren, öffentlich zu machen und eine Verurteilung Mexikos durch den Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof zu erreichen.

Mit Repression und Militarisierung im sogenannten „Drogenkrieg“ haben die Morde in Juárez noch zugenommen, gleichzeitig sind Femizide
mittlerweile im ganzen Land Thema geworden. Die Statistiken führt unbestritten der Bundesstaat Mexiko an, der sowohl für führende Kartelle
wie Regierungspartei von strategischer Bedeutung ist.

Auch in den mittelamerikanischen Nachbarländern Guatemala, El Salvador und Honduras hat vor dem Hintergrund der allgemeinen Gewalt der Jugendbanden die Gewalt gegen Frauen im Besonderen zugenommen.

Doch trotz aller Schreckensmeldungen und omnipräsenter Gefahr wollen sich Mädchen und Frauen nicht einschüchtern lassen und auch nicht den stigmatisierenden Erklärungsansätzen von Regierungsseiten Glauben schenken. So gibt es zahlreiche kreative, mutmachende und  solidarische Initiativen in Kunst, Theater, Hiphop, Street Art und sozialen Netzwerken, die Frauenmorde abseits von sensationalistischen
Pressemeldungen zum Thema machen.

Die Referentin Kathrin Zeiske ist als Aktivistin und freie Journalistin in  Mexiko und Mittelamerika unterwegs. Weitere Infos: grenzueberschreitend.blogspot.com
Wir freuen uns, euch zu sehen!
Schöne Grüße
die Bewohner_innen des Romero-Hauses

Offene Holzwerkstatt im Oscar Romero Haus

In Zusammenarbeit mit dem Verein Unity Effect e.V. aus Bonn eröffnen wir ab September 2015 eine offene und selbstverwaltete Holzwerkstatt in den Kellerräumen des Oscar Romero Haus.

Unsere Holzwerkstatt soll ein lebendiger Treffpunkt für Menschen werden, die in geselliger Runde für sich oder andere Holzarbeiten anfertigen möchten. Wir begrüßen Lerninteressierte genauso wie Profis, denn im Zentrum steht die gemeinsame Freude an der Arbeit mit Holz.

 

Mit unserem Projekt möchten wir besonders auch Menschen ausländischer Herkunft ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, ihr Wissen einzubringen und sich mit anderen auszutauschen.

 

Die Eckdaten des Projektes auf einen Blick:

Ort: Oscar Romero Haus Bonn, Heerstraße 2015 (hinterer Kellerraum)

Beginn: 7. September 2015 (Montag)

Öffnungszeiten: Jeden Montag von 18:00 – 21:00 sowie nach Absprache

Kontakt: info@unityeffect.net (Betreff: Holzwerkstatt)

 

Im Moment ist die Werkstatt noch im Aufbau und die Einrichtung ist noch nicht komplett (gerade größere Maschinen fehlen noch). Wir freuen uns sehr über jeden Beitrag, der die Werkstatt ein Stück weiter voranbringt.

 

Am meisten freuen wir uns jedoch, dich persönlich begrüßen zu dürfen!