Queer*-feministischer Filmabend, Sonntag 15. April

QUEER*-FEMINISTISCHER FILMABEND
!!!!!!!! ACHTUNG: Terminänderung im April !!!!!!!!
Im April NICHT am ersten Mittwoch, sondern:

Am Sonntag, 15. April, um 18 Uhr,
im Oscar-Romero-Haus (Heerstr. 205; 53111 Bonn)
Den Flur durch, bis zum Treppenhaus und dann die Treppe bis ganz oben zum Dachboden.
Die Haustür unten wird von 18:30 -19 Uhr geöffnet sein.

Wir schauen zusammen den Film „Attenberg“ von Athina Rachel Tsangari.
Der coming of age Film aus dem Jahre 2010 zeigt auf berührend unkonventionelle Weise die ersten Erkundungen der eigenen Sexualität und Intimität jenseits der Kategorien „heterosexuell“ oder „homosexuell“.
Marina (Ariane Labed) lebt mit ihrem krebskranken Vater (Vangelis Mourikis) in einer griechischen Industriestadt am Meer. Sie betrachtet die Absurditäten des menschlichen Treibens mit Skepsis und erkundet sie mit der Neugier und Ungeprägtheit eines Kindes. Informationsquelle für Sexualität sind für sie die Tierdokumentationen der BBC von Sir David Attenborough. Diese erhalten im Film künstlerisch Präsenz, auf diese Art wird eine abstrakte Spezies Mensch entworfen. Erste Berührungen erfährt die scheinbar asexuelle Marina durch ihre weitaus erfahrenere Freundin Bella (Evangelia Randou), die sie dazu ermutigt, sich für andere zu öffnen. Diese Freundschaft erscheint fernab der üblichen Filmklischees und lässt sogar generell die Kategorien „Freundschaft“ und „Sexualität“ weit hinter sich.
Der Film fasziniert durch die dokumentarisch anmutenden Bilder und verzichtet auf jegliche emotionale Details.

Zuvor gibts noch einen Überraschungskurzfilm.
Im Anschluss kann sich eine ungezwungene Diskussionsrunde (ca.30min.) entwickeln.
Dies ist eine nicht-kommerzielle-Veranstaltung, der Eintritt ist frei.

*Queer ist ein Fremdwort aus der englischen Sprache und bezeichnet als Adjektiv Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Ursprünglich wurde das Wort oft als Schimpfwort, besonders für Homosexuelle- und Trans*menschen verwendet. Mittlerweile haben eben diese sich den Begriff angeeignet und positiv umgedeutet. Es gibt keine klar abgegrenzte Definition dieses Begriffs. Er steht somit für Vielfalt und die Möglichkeit sich selbst frei zu definieren ohne eng normierende Rahmen.
Wir wollen: emanzipatorische Filme zeigen, die meistens nicht auf den großen Kinoleinwänden zu sehen sind. Filme, die uns zum nachdenken anregen und inspirieren. Die Charaktere sowie Szenen darstellen, die in der Regel im Mainstreamkino nicht erwünscht sind.

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