Soliparty im ORH für Kunstprojekt

Eine Gruppe Künstler*innen lädt Dich herzlich ein zum öffentlichen Kunstereignis „sKULpTUR ALLEE“ auf der Poppelsdorfer Allee. Gemeinsam bauen Flüchtlinge und Heimische eine großräumige Skulptur aus 1000 Bambushalmen auf der Poppelsdorfer Allee. Mit Farbe und Licht wird in einer gemeinsamen Aktion die Allee um die Skulptur herum beleuchtet. Jede*r ist herzlich dazu eingeladen an der sKULpTUR ALLEE Poppelsdorf initiativ mitzuwirken und sich am Bau der Bambusskulptur zu beteiligen, es wird gekocht, gewerkelt, sich unterhalten oder einfach nur zugeschaut. Wir freuen uns auf viele kleine und große tatkräftige Hände!

Donnerstag (01.10.) um 16 Uhr: Gemeinsame Lichtaktion. Erst werden die Laternen geputzt (Klappleiter mitbringen, falls Du eine hast) und danach werden die Laternen in eine Licht Installation verwandelt. Wir freuen uns auf deine Hilfe.

Komm am Freitag (25.09.) zur Soliparty ins Oscar Romero Haus. Eintritt sind 4 € oder Würfeln. Ab 21 Uhr wird das Prjekt vorgestellt und ab 22 Uhr gibts Musik von den DJanes Mr Biatch, Carotte, Mojo & Lux (live) und Nolli No Dread.

Alles klar? Dann bis Freitag!

DOCH VOKÜ AM 17.09.2015!!

Liebe Lesenden,

entschuldigt doch bitte das Hin und Her! Wie es ausschaut gibt es nun doch eine Vokü Gruppe am heutigen Donnerstag, die etwas für uns zaubert! Kommt also gern vorbei; auch die Kneipe wird geöffnet sein.

Wie gewohnt sehen wir uns dann aber auch am ersten Donnerstag des kommenden Monats wieder und wenn ihr mögt, dann kommt doch auch zur F-Antifa Kneipe vorbei, die jetzt jeden 2. Donnerstag im Monat stattfindet!

 

 

Veranstaltung zum Thema Frauenmorde und feministische Gegenstrategien in Mittelamerika 03.09.2015 um 19 Uhr im ORH

Liebe Freundinnen und Freunde des Romero-Hauses,
wir möchten euch gerne zu folgender Veranstaltung einladen, die am Donnerstag,  den 03.09.2015 um 19 Uhr bei uns im Romero-Haus (Dachboden) stattfindet: „Wir wollen uns lebend“ Frauenmorde zwischen Ciudad Juárez und Mittelamerika// Feministische Gegenstrategien in Hiphop, Street Art und Performances

Die steigende Zahl von Frauenmorden in Mexiko und Mittelamerika sind durch Frauenhass und Machismus motiviert. Ihnen liegt einerseits die
Präsenz von Jugendbanden und Drogenkartellen in marginalisierten Vierteln, Satellitenstädten und Gemeinden zugrunde; andererseits gewaltförmige Geschlechterbeziehungen, die sich durch sämtliche Schichten ziehen.

Dem alarmierenden Ausmaß von tödlicher Gewalt gegen Frauen leistet eine nahezu absolute Straflosigkeit Vorschub – eine Folge der Verstrickung staatlicher Institutionen in die organisierte Kriminalität, aber auch der Existenz stigmatisierender Frauenbilder bis in die Regierungsspitzen hinein.

Ciudad Juárez gilt als frühe Hochburg misogyner Gewalttaten, die heute in der gesamten Region zu finden sind. Die Zivilgesellschaft der mexikanischen Grenzstadt – allen voran Mütterorganisationen – hat aber auch einen fundamentalen Beitrag geleistet, das Phänomen zu analysieren, öffentlich zu machen und eine Verurteilung Mexikos durch den Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof zu erreichen.

Mit Repression und Militarisierung im sogenannten „Drogenkrieg“ haben die Morde in Juárez noch zugenommen, gleichzeitig sind Femizide
mittlerweile im ganzen Land Thema geworden. Die Statistiken führt unbestritten der Bundesstaat Mexiko an, der sowohl für führende Kartelle
wie Regierungspartei von strategischer Bedeutung ist.

Auch in den mittelamerikanischen Nachbarländern Guatemala, El Salvador und Honduras hat vor dem Hintergrund der allgemeinen Gewalt der Jugendbanden die Gewalt gegen Frauen im Besonderen zugenommen.

Doch trotz aller Schreckensmeldungen und omnipräsenter Gefahr wollen sich Mädchen und Frauen nicht einschüchtern lassen und auch nicht den stigmatisierenden Erklärungsansätzen von Regierungsseiten Glauben schenken. So gibt es zahlreiche kreative, mutmachende und  solidarische Initiativen in Kunst, Theater, Hiphop, Street Art und sozialen Netzwerken, die Frauenmorde abseits von sensationalistischen
Pressemeldungen zum Thema machen.

Die Referentin Kathrin Zeiske ist als Aktivistin und freie Journalistin in  Mexiko und Mittelamerika unterwegs. Weitere Infos: grenzueberschreitend.blogspot.com
Wir freuen uns, euch zu sehen!
Schöne Grüße
die Bewohner_innen des Romero-Hauses