Kleidertauschcafe 30.05.2015 – 14.30 Uhr

Flyer

 

 

Ankündigung ‚Lateinamerika im Fokus‘-Kongress 2015

*„Vom Hörsaal auf die Straße – Studentischer Protest in Lateinamerika“*

findet dieses Jahr der *Kongress „Lateinamerika im Fokus“ 2015* der

Fachschaft Regionalwissenschaften und Regionalstudien Lateinamerika der Universität zu Köln statt:

„¡Todos somos Ayotzinapa!“ – mit diesem Ausruf solidarisierten sich weltweit Millionen von Menschen mit den 43 verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa, Mexiko. Dieser alarmierende Vorfall zeigt die Einschränkung der Meinungsfreiheit von kritischen Studenten durch die mexikanische Regierung. Die Ereignisse in Ayotzinapa sind damit das aktuellste Beispiel studentischer Proteste, welche seit dem 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle in den Gesellschaften Lateinamerikas spielen. Dabei beschränken sich Studierende in ihren Forderungen nicht auf spezifisch hochschulpolitische Interessen, sondern erheben den Anspruch einer gesamtgesellschaftlichen Kritik. Studentischer Aktivismus hat viele Facetten, abhängig von den Voraussetzungen, Bedürfnissen und Perspektiven der Studierenden in den jeweiligen Ländern. Auf dem diesjährigen ‚Lateinamerika im Fokus‘-Kongress wollen wir uns daher mit den verschiedenen Gesichtspunkten von studentischem Protest in Lateinamerika beschäftigen. Neben den historischen und aktuellen Aspekten von Studierendenbewegungen wollen wir auch die kritischen Punkte innerhalb dieser Thematik beleuchten: An welchen Visionen und Werten orientieren sie sich? Inwiefern sind Studierende Teil der gesellschaftlichen Elite? Welche Rolle spielen sie in Ländern mit links-gerichteten Regierungen? Wie haben die neuen Medien die Proteste verändert? Beim Kongress werden sowohl WissenschaftlerInnen als auch AktivistInnen zu Wort kommen. Unser Ziel ist es, durch Vorträge, Workshops, Filmeund Diskussionen einen offenen Diskurs über die Thematik der Studierendenbewegungen in Lateinamerika anzuregen. Rahmendaten:

Ort: Universität Köln

Datum: 12.-14. Juni 2015

Anmeldung und weitere Infos unter:

www.lateinamerika-im-fokus.de

Kontakt: latif.uni-koeln@gmx.de

Radiobeitrag zum Leben und Wirken von Óscar Romero

Link zum Radiobeitrag

Als Anhänger der Theologie der Befreiung kämpfte er an der Seite der Armen für mehr Gerechtigkeit. Damit hatte er sich die herrschende Landeselite und vor allem die Militärs zum Feind gemacht. Doch Romero war nicht von Anfang an ein Bischof des einfachen Volks. Seine Lebensgeschichte ist die einer erstaunlichen Bekehrung vom Konservativen, der dem Opus Dei nahe stand, zum prophetischen Verteidiger der Armen. Erst jetzt, 35 Jahre nach seinem Tod, wurde Romero selig gesprochen. Bis heute sitzen seine Gegner auch an entscheidenden Stellen im Vatikan, viele Freunde hat Romero aber in der deutschen Kirche.

Quelle: WDR

Veranstaltungen im ORH anlässlich der Seligsprechung Oscar Romeros

Liebe Freundinnen und Freunde des Romero-Hauses,

anlässlich der Seligsprechung von Oscar Romero durch die Katholische Kirche am 23. Mai planen wir im Romero-Haus Bonn mehrere Veranstaltungen, um uns mit der Person Romeros und seiner Wirkung zu beschäftigen.

In seiner Zeit als Erzbischof von San Salvador – der Hauptstadt von El Salvador – kämpfte Oscar Romero gegen die Unterdrückung der Bevölkerung und gegen die Verbrechen der Militärdiktatur. Durch seine Taten und Worte wurde er zum kritischen Bewusstsein El Salvadors. Am 24. März 1980 wurde Oscar Romero während einer Messe von rechten Paramilitärs erschossen. Seit dem Bürgerkrieg in El Salvador (1980-1992) ist Oscar Romero in Lateinamerika und der ganzen Welt zur prägenden Figur im Kampf gegen politische Unterdrückung und soziale Ausgrenzung, aber auch für das Recht auf Widerstand geworden. Viele Christen in Lateinamerika verehren ihn als Märtyrer; aber auch viele Aktivist_innen, die die Religion und Kirche eher distanziert betrachten, bewundern den Mut und die Konsequenz Oscar Romeros.

Mit der Seligsprechung, die am 23. Mai in San Salvador stattfinden wird, vollzieht nun auch die Katholische Amtskirche die offizielle Würdigung Romeros. Dass das Verfahren über 20 Jahre gedauert hat, zeigt, dass dies nicht ohne Widerstände innerhalb der Amtskirche ablief.

Unabhängig von der Frage, wie wir zur Katholischen Kirche stehen und was wir von dem Prozedere der Seligsprechung halten, ist dies ein Anlass für uns, dass wir uns mit dem Namenspatron unseres Hauses auseinandersetzen möchten. Dazu möchten wir euch gerne zu folgenden Veranstaltungen einladen:

 

Mittwoch, 27. Mai 2015 um 19 Uhr (Romero-Haus/Dachboden)

Filmabend „Romero“

Wir zeigen den Spielfilm „Romero“, der das Wirken Romeros als Bischof und seine Ermordung darstellt. Nach dem Film gibt es Gelegenheit zum Austausch.

„Romero“, 1989, Regisseur: John Duigan, USA, Sprache: englisch mit deutsche Untertiteln, Länge: 104 min

 

Donnerstag, 28. Mai 2015 um 19 Uhr (Romero-Haus/Dachboden)

Diskussionsveranstaltung „Oscar Romero – selig auch für uns?“

Impulse aus unterschiedlichen Perspektiven

Was bedeutet Oscar Romero für uns heute?

Ein kritisches und spannendes Gespräch

 

Der Eintritt ist bei beiden Veranstaltungen frei.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

 

Grüße aus dem Romero-Haus

 

die Bewohner_innen

Neue Filmreihe im ORH! Erster Termin: Mittwoch 20.05.

Liebe Freund*innen des Films,

wir finden, dass die letzte Filmreihe im ORH nun schon lange zurück liegt und wollen daber wieder eine starten! Dieses Mal stehen Filme im Mittelpunkt, die sich mit(Queer-)Feministischen Themen befassen.

Starten wollen wir mit Laurence Anyways am Mittwoch den 20.05.2015 um 19:00 auf dem Dachboden:

(Der Film wird in der französischen Originalfassung mit englischem Untertitel gezeigt)

Laurence (Melvil Poupaud) und seine Freundin Fred (Suzanne Clément) sind seit zwei Jahren ein Paar, lieben sich bedingungslos und genießen ihr gemeinsames Leben. Bis Laurence sich eingestehen muss, dass er sich im falschen Körper gefangen fühlt und lieber als Frau leben möchte. Als er sich Fred offenbart, ändert das alles. Oder vielleicht nicht? Denn Laurence’ Gefühle für Fred sind immer noch dieselben. Auch Fred liebt Laurence weiterhin, weiß aber nicht, wie sie damit umgehen soll, ob ihre Liebe stark genug ist. Sie weiß nur, dass sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kann. Gemeinsam kämpfen sie, gegen alle Widerstände, gegen die Vorurteile der anderen und gegen die eigenen Zweifel.
Um sich selbst, um eine Liebe, die am Abgrund steht, die aber so groß ist, dass sie es schaffen können.
Sie verletzten sich, sie wissen nicht weiter, können nicht mit- und nicht ohne einander.

Hier geht’s zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Lj3JvLYZyDs

Wir freuen uns auf euch!

Dies ist eine private und kostenfreie Veranstaltung.

Das Umsonstregal braucht dich !

Wir suchen Betreuer_innen für das Umsonstregal im Oscar-Romero-Haus

Viele Leute haben Klamotten, die sie nicht mehr gebrauchen können oder wollen. Diese liegen oft nutzlos herum, denn „eigentlich sind sie zu schade zum Wegwerfen“.Andere Menschen wiederum suchen vielleicht genau diese Kleidungsstücke, können sie sich vielleicht nicht leisten, oder müssen Geld dafür ausgeben.

Das Umsonstregal im Oscar-Romero-Haus bietet den Ort, um nicht mehr genutzte Kleidungsstücke weiter-zu-schenken.

Doch selbst das beste Umsonstregal muss ab und an sortiert werden, damit es weiter seinen gewünschten Zweck erfüllt. Wenn du also Lust hast, dich ab und an um das Umsonstregal zu kümmern, damit wir alle einen Ort haben, an dem Kleidungsstücke weiter-geschenkt werden können, melde dich unter:
info[at]oscar-romero-haus.de

Derzeit ist das Umsonstregal zu folgenden Zeiten öffentlich zugänglich:

jeden Dienstag von 17:00 – 19:00