Filmvorführung „Workers“ am Dienstag 1. April, 20Uhr

Am Dienstag 1. April (es ist kein Schärtz!) um 20Uhr zeigen wir wieder ein Film auf unseren Dachboden, und zwar diesmal „Workers“, ein Spielfilm. Hierunter findet ihr eine kleine Beschreibung. Wir sehen uns dann!

Workers-DE-Poster

Rafael (Jesús Padilla) putzt seit 30 Jahren in einer Glühbirnenfabrik in Mexiko. Für den letzten Tag vor der Rente kauft er sich extra neue Schuhe. Doch sein Vorgesetzter macht dem zurückhaltenden Mann einen Strich durch die Rechnung: Rafael sei zwar ein fleißiger und verlässlicher Arbeiter, aber weil er aus El Salvador stamme und somit illegal in Tijuana sei, habe er kein Recht auf Rente. Er dürfe stattdessen gnädigerweise weiterarbeiten… Auch Rafaels Ex-Frau Lidia (Susana Salazar) hat es nicht leicht. Sie ist eine von sieben Hausangestellten einer reichen Mexikanerin im Rollstuhl, die ihr Leben ihrem Rennhund Prinzessin widmet. Prinzessin frisst aus goldenen Näpfen und ruht auf einem Samtkissen. Seit 30 Jahren sorgt Lidia Tag und Nacht für die Hündin und ihr schwer krankes Frauchen. Als die alte Dame stirbt und ihr Vermögen dem Hund vermacht, ändert sich für Lidia erst einmal wenig. Aber ein Hund als „Arbeitgeber“ gibt ihr ernsthaft zu denken…

Regie José Luis Valle

Mexiko/Deutschland, 2013, 120 Minuten

Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

27. März um 18 Uhr – Treffen zur Vorbereitung des Tages des kleinbäuerlichen Widerstandes

Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes

am 17. April 2014 in Bonn

Am 17. April 1996 wurden in der Stadt Eldorado dos Carajas im Norden Brasiliens 19 Aktivisten der Landlosenbewegung MST (Movimiento dos Trabalhaderos Rurais Sem Terra) von Polizeikräften ermordet. Mitglieder von La Via Campesina*, die sich gerade zu ihrer zweiten internationalen Konferenz in Mexiko versammelten, antworteten mit dem Marsch auf die brasilianische Botschaft und riefen den 17. April zum internationalen Tag des Widerstands und der Aktion gegen alle Formen von Unterdrückung der ländlichen Bevölkerung aus.

Seither gibt es jedes Jahr am 17. April Aktionen, Landbesetzungen und vieles mehr. Ob sie gegen Freihandelsabkommen oder Gentechnik kämpfen, ob sie für Ernährungssouveränität oder Klimagerechtigkeit eintreten, den Mitgliedern von Via Campesina und denjenigen, die sich mit ihnen solidarisieren, geht es am 17. April darum, lokale Kämpfe mit dem Protest gegen globale Landwirtschaftspolitiken zu verknüpfen, gemeinsam Alternativen (weiter) zu entwickeln und zu leben, sowie für bäuerliche Rechte einzutreten.*

http://www.wildheartpermaculture.co.uk/wp-content/uploads/2011/07/RTF1.jpgUnd zwar weltweit. Und auch in Bonn.

 

Wir treffen uns

am 27. März um 18 Uhr

im Oscar-Romero-Haus zum Samenbomben bauen und Pläne schmieden. Um uns auszutauschen und Ideen zu sammeln. Was können und wollen wir in Bonn machen?

 

am 15. Aprilzur weiteren Vorbereitung. Evtl. auch zur inhaltlichen Auseinandersetzung.

Und um Pläne zu verfeinern.  

 

am 17. April zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes.

Es soll eine Innenstadtaktion mit Saatgut, Samenbomben und Flyern geben. Was noch, wann, wie und wo? Werden wir bei den Treffen davor besprechen.

Widerstand ist fruchtbar!

* http://www.viacampesina.org/en/index.php/actions-and-events-mainmenu-26

* http://17april.blogsport.eu/2012/03/22/land-denen-die-es-bewirtschaften/

Büroraum an gemeinnützige Initiativen zu vergeben

Im Oscar-Romero-Haus Bonn, Heerstraße 205, wird ein Büroraum im Erdgeschoss frei (ca. 14m²), den interessierte Initiativen anmieten können.

Gesucht werden gemeinnützige Gruppen, die sich mit den Zielen des Vereins des Hauses identifizieren. Das selbstverwaltete Projekthaus ist über den Förderkreis Oscar-Romero-Haus e.V. organisiert. Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene.

Das Oscar-Romero-Haus hat in den letzten vier Jahrzehnten verschiedenste Initiativen beheimatet und mehr als hundert Studierenden als Wohnort gedient. Im März 1973 gründete Martin Huthmann, damaliger Pastor der katholischen Studierendengemeinde in Bonn, in einem im 19. Jahrhundert als Gefängnis erbauten Gebäude ein selbstverwaltetes Studierenden- und Auszubildendenwohnheim. Seit 1983 trägt es den Namen des 1980 ermordeten Bischofs von San Salvador Oscar Romero.

Um den frei werdenden Raum für möglichst viele Menschen nutzbar zu machen, können wir uns gut vorstellen, dass das Büro von mehreren Initiativen in einem „open-office“-Konzept genutzt wird. Die interessierten Gruppen sollten somit zu einer Vernetzung mit den unterschiedlichen Gruppen des Hauses bereit sein. Initiativen mit einem geringen Grad an Institutionalisierung werden bevorzugt.

Die Bewerbung kann entweder per E-Mail an die Adresse info@oscar-romero-haus.de oder per Post an den Förderkreis Oscar-Romero-Haus Bonn e.V., Heerstrasse 205, 53111 Bonn gerichtet werden. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2014.

Rückfragen werden unter der Mail-Adresse info@oscar-romero-haus.de gerne beantwortet.

Wir freuen uns auf die Bewerbungen verschiedenster Initiativen!

Bitte leitet diesen Text gerne an interessierte Gruppen weiter.

Kneipe ab jetzt wöchentlich!

AUFGEPASST! ……ab dem 27.03.2014 ist die Kneipe jeden Donnerstag für euch geöffnet. Kommt vorbei und macht euch einen gemütlichen Abend! Die Vokü allerdings findet weiterhin nur jeden 2. Donnerstag statt!

Wir freuen uns auf euch =) !

Refugees-Welcome Soli-Party im ORH am 22. März

Kommt zu un­se­rer So­li-​Par­ty im Os­car-​Ro­me­ro-​Haus am Sams­tag, 22. März, ab 21 Uhr!
Die Ein­nah­men flie­ßen in un­se­re Ar­beit mit Ge­flüch­te­te oder gleich di­rekt an diese.
Mu­si­ka­lisch wird euch Reg­gae, Ragga, Drum and Bass und Elec­tro ge­bo­ten mit Greg­ga­Don, Dj Kom­bü­se, Nolli No Dread und an­de­ren.
See you there!

Ach­tung: Auf un­se­rer Ter­min-​Sei­te war zuvor ein frü­he­rer Ter­min für die Party an­ge­ge­ben! Sie wurde aber auf den Sams­tag, 22. März, ver­scho­ben.

orhpartyweb

Kneipe ab jetzt! Jeden Donnerstag! Und jeden zweiten davon zusammen mit der Vokü im Garten

kneipenkaninchen

ACHTUNG!!!
Jeden Donnerstag findet im Oscar-Romero-Haus ab 19.00 Uhr ein Kneipen-Abend statt. Jeden zweiten davon gemeinsam mit der Vokü (Volksküche = es gibt Essen für alle). Im Winter bei knisterndem Feuer im Keller und jetzt im Sommer bei gutem Wetter unter der bunten Lichterkette draussen im Garten.

Immer gibt es Bier, Limo und Snacks, solange es kalt ist ein knisterndes Feuer im Kamin und manchmal ein Thema für den Abend inkl. passender Musik und passendem Essen (alles wie immer vegan).

Wie viel ihr für die Getränke bezahlen wollt bestimmt ihr hierbei selbst, so dass auch Leute mit schmalem oder ganz ohne Geldbeutel nicht ausgeschlossen werden. Eigene Getränke können selbstverständlich auch mitgebracht werden.

Falls ihr einen Abend zu einem Thema organisieren wollt, eine Infoveranstaltung machen oder mit einer (kleinen) Band auftreten wollt, sprecht uns an oder schreibt eine email an kneipeundso[at]oscar-romero-haus.de.

Kommt vorbei!
Wir freuen uns auf Euch!
Eure Kneipencrew!

Dokufilm-Vorführung am 18.03: „Meine keine Familie“

Meine keine Familie

Filmvorführung am Dienstag 18. März um 20h auf den Dachboden des ORHs

Gemeinschaftseigentum, freie Sexualität, Auflösung der Kleinfamilie, – das waren die Grundprinzipien des Friedrichshofs, der größten Kommune in Europa, die vom kürzlich verstorbenen Wiener Aktionisten Otto Mühl Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Der Regisseur Paul-Julien Robert, der in diese Kommune hineingeborenwurde, begibt sich in Meine keine Familie auf eine persönliche Reise in die eigene Vergangenheit. Ausgehend von Archivmaterial, das im Film erstmalig öffentlich gezeigt wird, konfrontiert der Regisseur sich selbst und seine Mutter mit der Frage: Was ist Familie?

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Dokufilm-Vorführung „Raising Resistance“ am 11.03, 20Uhr

Am Dienstag 11.03 wird der Dokuflim „Raising Resistance“ auf den Dachboden des Oscar-Romero-Hauses gezeigt, um 20Uhr.

Es ist der zweiter Film einer selbstorganisierte Dokufilmreihe im Haus. Wir freuen uns auf euch!

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Hierunter ein kleiner Text, der zusammenfasst, worum es in diesen Film geht:

Der Dokumentarfilm RAISING RESISTANCE zeigt am Beispiel Paraguays wie großflächiger Sojaanbau zunehmend die Existenz einheimischer Landbewohner und Bauern bedroht. Eindringlich schildert der Film den wachsenden Widerstand der Campesinos gegen die Dominanz landwirtschatlicher Großkonzerne und den aggressiven Einsatz von Gentechnologie. Der Film porträtiert einige Kleinbauern vor Ort und beobachtet über Monaten den sich langsam zuspitzenden sozialen und politischen Konflikt.

Agrarunternehmen setzen seit Jahren zunehmend auf Grüne Gentechnik, die Anwendung von Gentechnik in der Pflanzenzüchtung, unter anderem um den weltweit steigenden Bedarf an Futtermitteln in der Massentierhaltung zu decken. Die Auswirkungen für die Kleinbauern Paraguays sind dramatisch, ihnen fehlt fruchtbares Land um Grundnahrungsmittel anzubauen, auf die sie dringend zum Überleben angewiesen sind. Die genetisch-veränderten Sojapflanzen und der massive Einsatz von Herbiziden stören empfindlich das ökologische Gleichgewicht, die Vielfalt von Pflanzen und Kulturen wird zerstört.

Der Film zeigt die verschiedenen Perspektiven des Soja-Konfliktes auf, lässt die Zuschauer die Auseinandersetzungen vor Ort und den Kampf der Kleinbauern um ihre Existenz hautnah miterleben. Neben den Campesinos kommen weitere Betroffene und Beteiligte zu Wort, darunter brasilianische Soja-Großbauern, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in Paraguay leben, Gentechniker, Investoren/Spekulanten und der Präsident Paraguays, Fernando Lugo. Das politische und wirtschaftliche Netz der Agrarwirtschaft mit seinen gegenseitigen Abhängigkeiten, dem Druck zu steigenden Ernteerträgen und höheren Gewinnen wird deutlich. Eine Wirtschaft, die auf Kosten der Campesinos geht und zunehmend deren Schicksal bestimmt.

2011, Reg.: Bettina Borgfeld, David Bernet

Näh-café am Sonntag 09.03!

Liebe näh-, strick-, häkel- und reparaturwütigen Menschen,
wir laden zum Näh-Café! Am Sonntag den 9.3. ab 14 Uhr findet ihr uns im gemütlichen Oscar-Romero-Haus Keller mit Kaminfeuer und veganem Kuchenbuffet. Bringt eure Stricksachen, kaputten oder zu langen Hosen und sonstigen Sachen mit und/oder macht euch mit uns einen schönen Nachmittag in netter Atmosphäre. Über vegane Kuchenspenden freuen wir (und ihr) euch besonders!

Nähcafé